Konzeption und Realisierung eines neuen Ansatzes zur strukturierten Beleuchtung von Werkstücken

In zahlreichen wirtschaftlich bedeutenden Industriezweigen, wie beispielsweise dem Automobilbau und der Consumer-Elektronik, ist die hochwertige Anmutung des Produkts ein zentrales Kriterium im Produktentstehungsprozess.

Hohe Qualitätsanforderungen

Die Sicherstellung einer gleichbleibend hohen Qualität setzt insbesondere eine präzise Bestimmung der dreidimensionalen Geometrie von Baugruppen voraus. Geometrische Messtechnik ist daher unerlässlich, um den Produktionsprozess zu beherrschen und den hohen Qualitätsansprüchen seitens des Kunden gerecht zu werden.

Räumliches Sehen

Die dreidimensionale Formerfassung erfolgt in zunehmendem Maße unter Einsatz optisch wirkender 3D-Digitalisierer. Insbesondere Verfahren nach dem Triangulationsprinzip – vergleichbar dem räumlichen Sehen des Menschen – sind für viele Anwendungen hervorragend geeignet.

3D Oberflächenmessung mittels Streifenprojektion

Glänzende Oberflächen

Ein Hindernis bei der optischen Antastung von Werkstücken stellt oftmals das Glanzverhalten der Oberfläche dar. So werden durch Glanzlichter die Messwertaufnahme erschwert und die Qualität der gewonnenen Messdaten reduziert.

Ihre Herausforderung

Das Institut für Produktionsmesstechnik verfolgt einen innovativen Ansatz, welcher das Antastverhalten optischer Sensoren nach dem Prinzip der strukturierten Beleuchtung gerade bei Anwendung an nicht kooperativen Oberflächen deutlich verbessern soll. Ihre Aufgabe bestünde darin, die bestehenden Ansätze dieses neuen Verfahrens weiter zu entwickeln und durch Simulationsrechnungen sowie durch experimentelle Untersuchungen dessen Funktionsfähigkeit nachzuweisen und das Potential des Ansatzes abzuschätzen. Bei der Durchführung der Arbeit kann auf umfangreiche Erfahrungen des IPROM auf diesem Forschungsgebiet sowie auf eine umfassende apparative Ausstattung zurückgegriffen werden.

Ihr Kontakt

Dr.-Ing. Marcus Petz
Tel.: (0531) 391-7024
Email: m.petz@tu-bs.de

…oder jeder andere wissenschaftliche Mitarbeiter des IPROM